Abdichtung verfahrensbedingter Öffnungen

Abdichtung verfahrensbedingter Öffnungen nach der Ausschalung

Bei der Abdichtung verfahrenstechnischer Öffnungen, die für die Befestigung der Plattenschalung bestimmt sind, werden die Penecrete und Penetron Lösungen eingesetzt.
Die Plastikhülse muss mit einem Drillbohrer oder auf eine andere annehmbare Weise abgebaut werden, wonach die Öffnungen (mit Pressluft oder mit einer Flaschenbürste) entstäubt werden müssen. Die Öffnung ist mit Abschnitten eines Fadenkabels aus Polyäthylenschaumstoff auszufüllen; für die Öffnungsweite von 20 mm wird das Fadenkabel mit dem Durchmesser von 30 mm gebraucht. Man kann auch die Öffnungen mit dem Montageschaum so ausfüllen, dass in den Öffnungen von außen und von innen nicht ausgefüllte Innenräume, die 20-25 mm tief sein sollen, bleiben. Danach sind diese Innenräume in den Öffnungen anzufeuchten.
 
Die Penecrete Lösung von der Konsistenz der Spachtelmasse muss aufbereitet werden. Innenräume in den Öffnungen müssen von der Penecrete Lösung mit einem Spachtel oder von Hand in Gummihandschuhen mit Einsatz aller Kräfte sehr dicht ausgefüllt werden. Der Verbrauch von Penecrete für einen Innenraum, der 20-25 mm tief ist, mit dem Durchmesser von 20 mm beträgt 0,03 kg (auf Einstreumischung umgerechnet).
 
Die Penetron Lösung muss aufbereitet werden. Die Innenräume in den Öffnungen, die von der Penecrete Lösung ausgefüllt sind, sowie die angrenzenden Bereiche im Radius von 20 mm sind anzufeuchten. Danach muss darauf die Penetron Lösung aufgetragen werden. Der Verbrauch von Penetron beträgt 1 kg/m².

Verfahren zur abdichtung von öffnungen

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